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Im Süden Nomadiens befindet sich die dicht bewaldete Alvea Region Heimatland der abarischen Hochelfen, die seit jeher die Region bewohnen.

Historisches

Durch die Verschlossenheit der Alveanischen Elfen ist nicht viel über ihre Geschichte bekannt. Sie rühmen sich damit nach den Drachen die ersten Bewohner Abarias gewesen zu sein und sehen sich als die reinblütigsten ihrer Rasse.

Die Alvea Region war lange Zeit ein autonomes Gebiet, das von Nomadien zwar als beansprucht bezeichnet wurde, aber die Nomadiensche Krone setzte ihre Regelungen in diesem Gebiet nur zaghaft und mit viel Widerstand durch.

Die Alvea Region sah in Nomadien einen notwendigen Verbündeten, da die einzigen anderen Handelswege über das Meer in die Südlande führte. Solche Handelsbestrebungen hätten Einerseids eine Kriegserklärung Nomadiens bedeutet und andererseits ist dies auch nicht im Interesse der Alveaner die ihre Südlandbrüder ebenso als zurückgeblieben und barbarisch betrachten.

Vor dem Verrat

In der Blütezeit des Bündnisses betrieb Nomadien aktive Verhandlungen um einen offiziellen Anschluss Alveas zu erwirken. Der Elfenfürst Kellinor Syrwhena strebte ebenfalls ein solches Abkommen an, was ihn bei vielen Siedlungen Missgunst einbrachte.
Alvea

Anasgea - größte Elfensiedlung der Alvea Region

Als die Spannungen zwischen den Befürwortern des Anschlusses und der Separatisten zunehmend geladener wurden, arrangierte Kellinor eine Hochzeit mit Lady Tamarris Ferheleden, Tochter des Gileah Ferheleden dem lautesten Befürworter der Separatisten.

Spannungen legten sich wieder, nachdem sich die Separatisten mit Lady Tamarris, welche einen guten Ruf genoss, endlich ausreichend repräsentiert fühlten. Lady Tamarris ist es auch zu verdanken das, dass erste Bündnis Abkommen gekippt wurde, da sie die Forderungen Nomadiens als zu anmaßend empfand.

Nach dem Verrat

Das Fürstenpaar Syrwhena wurde wie alle wichtigen Personen Nomadiens zur Hundertjahrfeier am weißen Schloss eingeladen und fanden dort ebenso wie viele Adelige Nomadiens in den schwarzen Schleiern den tot.

Alveaner betrauerten den Verlust ihrer geliebten Lady Tamarris und halfen Nomadien bei den Bemühungen die Geschehnisse Angdurias zu lüften. Das Kaiserhaus verfolgte nun vehementer einen Anschluss Alveas und versuchte unter Druck die Bemühungen fortzuführen. Mit minderem Erfolg.

Die Fronten gegenüber eines Anschlusses verhärteten sich zunehmends. Erst als der Bürgerkrieg die kaiserliche Krone entmächtigte trat das neue Nomadiensche Imperium an die neue Führung Alveas heran.

"Ich vermag Euch nicht zu zwingen, ich vermag Euch nicht die Trauer zu nehmen, doch wie auch Ihr trauern die nomadienschen Bürger - nicht über Ihren Adel, aber über Ihre Familien, die sie
verloren. Die Freunde, die verschwanden. Doch wenn Ihr Eure Trauer
nicht unter der Herrschaft der Drachen fortführen wollt - so bitte ich Euch von Trauerndem zum Trauerndem - steht uns bei, und beschützt das,
was unseren Liebsten so viel Wert war!"
    - Imperator Charles-Pierre Claret
Der neuen Führung Nomadiens gelang es Alvea unter einem gemeinsamen Banner zu vereinen und mit der Hilfe der Hochelfen das Land gegen die herannahende Drachenarmee zu verteidigen.